Autos - Zwei Künstlerinnen, fünf Arbeiten - ein Thema

Autos - Zwei Künstlerinnen, fünf Arbeiten - ein Thema

Januar 02, 2019

"Autos“ im Schauspielhaus Wien

Bar im Nachbarhaus, 1090 Wien, Porzellangasse 19

Zwei Künstlerinnen, fünf Arbeiten - ein Thema

Die beiden Künstlerinnen Karina Mendreczky und Veronika Suschnig zeigen Arbeiten zum Stück "Autos" von Enis Maci. URAUFFÜHRUNG im Schauspielhaus unter der Regie von Franz-Xaver Mayr am 12. Jänner 2019.
 

Vernissage: Montag, 7. Jänner 2019, 18.30 Uhr

Die Arbeiten sind Dienstag bis Samstag, 16 - 20 Uhr, an Vorstellungstagen von 8. bis 26. Jänner bis 22 Uhr zu sehen.


Karina Mendreczky, geboren 1988 in Budapest, lebt und arbeitet in Wien und Budapest. Sie graduierte in Graphik und Druckgrafik (MA) an der Universität für Angewandte Kunst in Wien 2015. Von 2014 bis 2015 nahm sie an einem Erasmus Programm an der University of the Arts London, Wimbledon College of Art, Print and Time-Based Media department, teil.
Karina Mendreczky wurde 2015 mit dem Preis der Kunsthalle Wien ausgezeichnet. Unter dem Titel "Salad Days" zeigte sie zuletzt gemeinsam mit Anastasiya Yarovenko im Rahmen der Vienna Art Week Arbeiten in der Galerie ARCC.art.


Veronika Suschnig, geboren 1989, lebt und arbeitet in Wien und Klagenfurt. Architekturstudium an der Technischen Universität Wien, sowie an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 2017 Studium der Malerei bei Daniel Richter, ebenda.
Veronika Suschnig wurde 2018 mit dem Bank Austria Kunstpreis Kärnten ausgezeichnet. Im Frühjahr 2018 hatte sie unter dem Titel "Drugtales" ihre erste Einzelausstellung in der Galerie ARCC.art

Die Autorin Enis Maci und die beiden Künstlerinnen werden bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein. Die Künstlerinnen werden von der Galerie ARCC.art vertreten.

 

Das Theaterstück

Autos

von Enis Maci
URAUFFÜHRUNG
Regie Franz-Xaver Mayr  

Premiere am 12. Jänner 2019, 20 Uhr

Eine Frau, ein Mann, ein Auto. Eine Spazierfahrt? Oder eine Fahrstunde? Wie stehen die beiden Insassen zueinander? Orte und Begebenheiten am Straßenrand konfrontieren sie mit teils verdrängten Erinnerungen. Die Fahrt führt zunächst zu einer Grundschule, welche die Frau als Kind besuchte – daneben befindet sich eine psychiatrische Praxis. Dort versuchte vor langer Zeit der Vater, die Schmerzen der Vergangenheit zu lindern. Im Radio laufen Berichte, Interviews, Musik und fließen mit der Gedankenwelt der beiden Passagiere zusammen, kontrastieren oder beflügeln deren Fantasien. Immer mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Imagination.

Enis Maci erzählt einen rätselhaften Reigen von Begebenheiten innerhalb des Autos und am Straßenrand, Fragmente von Biografien. Ihr neues Stück, nach »Mitwisser« das zweite, das am Schauspielhaus zur Uraufführung kommt, spannt einen Bogen über mehrere Generationen einer Familie, untersucht deren Verletzungen und Traumata – und beschäftigt sich vor allem mit einer der Urzellen des Theaters schlechthin: dem Topos des Verrats. Mit fast antiker Sprachgewalt fragt Enis Maci danach, was es bedeutet, wenn Familien zerbrechen. Was heißt es, wenn jemand sich von der eigenen Herkunft emanzipieren möchte?

Eine Produktion des Schauspielhauses Wien in Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg. Im Rahmen des »Arbeitsateliers« in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz. Gefördert durch den Deutschen Literaturfonds.

Schauspielhaus Wien

Trailer zur Uraufführung von Autos

 



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