Johannes Rass

 

 

Johannes Rass

Johannes Rass

Eine Idee hinter einem Projekt ist für Johannes Rass Arbeiten von außerordentlicher Bedeutung. Sie schafft die Rahmenbedingungen, ist Ausgangspunkt, Triebfeder und Motor zur Umsetzung, gleichsam aber auch Zielsetzung, auf welche hingearbeitet wird. Das Spiel mit, und das Heraustreten aus Kontexten ist ein wiederkehrender Schwerpunkt in seinen Projekten, die sich methodisch zwischen Installation, Performance, Fotographie und diversen anderen Medien bewegen.

Mit seinem Projekt „Bühnentier“ schlägt Johannes Rass Brücken zwischen Kunst und Kulinarik, indem er provokant das Fleisch auf das zurückführt was es war / ist: körperliches Fleisch. Am Anfang steht die Schlachtung und die Zerlegung des Tieres. Anschließend erfolgt die Zubereitung der einzelnen Stücke, die nach jener Vollendung in ihre ursprünglich-tierliche Form wieder zusammengefügt werden.

Der übliche Zyklus - Schlachten, Zubereiten, Verspeisen - wird, vor dem Verspeisen, durch das Wiederzusammenführen der einzelnen Teile unterbrochen. Als Betrachter der Skulptur bzw. der davon angefertigten Fotographie, findet man sich konfrontiert mit der eigentlichen Quelle des Produktes, dem Tier in seiner Gesamtheit.

 

Johannes Rass, *1989, lebt und arbeitet in Wien

Johannes Rass ist künstlerischer Quereinsteiger. Nach Tourismusmanagement Ausbildungen und einem Ausflug in die Vergleichenden Literaturwissenschaften an der Universität Wien widmet er sich seit einigen Jahren der Umsetzung seiner künstlerischen Projekte und Ideen.

Ausstellungen (Auswahl)

2018

  • „Gruben/Excavation Pits“, Ateliertheater, Wien
  • „Das grosse Bühnentier“, Marco Simonis, Wien
  • „Ausstellung!“, Museum Breitenfurt, NÖ
  • „I need space“, AA Collections, Wien
  • „Von der Hand in den Mund“, AA Collections, Wien

2017

  • „Pelz & Federn“, Kroart Contemporary Wien
  • „Art on Prescription“, Venedig
  • „Gruben/ Excavation Pits“, Rauchsalon, Wien