Reinhard Plückthun

 

 

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Reinhard Plückthun

„Neues Sehen“ basierend auf natürlichen Mustern, Konstruktionen und Formen.

„Neues Sehen“, auch „New Vision“ oder „Neue Optik“ genannt, war eine nicht auf die Fotografie beschränkte künstlerische Bewegung, die in den 1920er Jahren entwickelt wurde. Diese Bewegung stand in direktem Zusammenhang mit den Prinzipien des Bauhauses.

Die „New Vision“ sah in der Fotografie eine autonome künstlerische Praxis mit eigenen Kompositions- und Beleuchtungsgesetzen, durch die das Objektiv der Kamera zu einem zweiten Blick für die Welt wird. Diese neue Art des Sehens basierte auf der Verwendung unerwarteter Rahmungen und Bildausschnitte, der Suche nach Kontrast in Form und Licht, der Verwendung von hohen und niedrigen Kamerawinkeln usw.

Die Bewegung war zeitgemäß gepaart mit den Grundlagen der „Neuen Sachlichkeit“, mit der sie die Verteidigung der Fotografie als spezifisches Medium des künstlerischen Ausdrucks teilte, obwohl die „New Vision“ das Experimentieren und den Einsatz technischer Mittel im fotografischen Ausdruck bevorzugte.

 

Reinhard Plückthun

Geboren 1960 in Deutschland.

Ausgebildeter Designer für Medien und Kommunikation, basierend auf den pädagogischen Grundlagen des Bauhauses an der FOS Gestaltung Wuppertal.

Mentoren: Kah Jagals (Photographie) und Prof. Iro Sohn (Konstruktive Malerei).

Fokus: Experimentelle Fotografie. Beeinflusst von der Düsseldorfer Schule.

Arbeit: Seit 1990 Schwerpunkt auf asiatische Landschaften und Architektur.